Der Etat des Fonds Soziokultur fällt im Haushaltsentwurf der Bundesregierung 2027 mit 2,9 Mio. Euro weiter unter das Niveau der Vorjahre zurück. Mit seinen Förderprogrammen unterstützt der Fonds seit fast 40 Jahren bundesweit beispielgebende Projekte, die Menschen in Kunst und Kultur beteiligen. Der Fonds appelliert an die Bundesregierung und die parlamentarisch Verantwortlichen, sich gerade jetzt für eine adäquate Ausstattung dieses wichtigen Feldes der Mitwirkung und kulturellen Demokratie einzusetzen.
Der Festivalförderfonds der Initiative Musik unterstützt Festivals im Bereich der populären Musik und des Jazz mit bis zu 50.000 Euro. Im Fokus der vierten Förderrunde stehen das musikalische Programm und das kuratorische Gesamtkonzept der Festivals. Anträge für 2027 können vom 6. bis 27. Oktober 2026 eingereicht werden.
Der Fonds Soziokultur startet eine neue Ausschreibungsrunde für die beiden Programme Allgemeine Projektförderung und U25 – Richtung: Junge Kulturinitiativen. Bis 2. November sind Kulturschaffende und Einrichtungen der Soziokultur, der Kulturellen Bildung und Medienkulturarbeit aufgerufen, ihre innovativen und partizipativen Projektvorhaben für 2027 einzureichen.
Bis zum 15. Oktober können kulturelle Träger beim Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Anträge auf eine Projektförderung in den Bereichen Soziokultur, Jugendkultur, Darstellende Kunst, Spartenübergreifendes und Breitenkultur für das Jahr 2027 einreichen. Neben Kulturprojekten können auch investive Maßnahmen für kulturelle Einrichtungen gefördert werden.
Noch bis zum 1. Oktober können bei der Kulturstiftung des Freistaats Thüringen Anträge für zeitgenössische künstlerische und kulturelle Projekte in den Bereichen Bildende Kunst, Tanz/Theater, Literatur, Musik, Medienkunst/Bewegtbild sowie Spartenübergreifendes für das Jahr 2027 eingereicht werden.
Die Aktion Mensch hat ihre Förderprogramme inhaltlich und formell neu aufgestellt. Für den Kulturbereich sind vor allem die Programme "Sport und Kultur vor Ort" sowie "Junge Menschen stärken" relevant, in denen inklusive und partizipative Projekte mit bis zu 300.000 Euro gefördert werden können.
Wir begrüßen Brettern – Skaten und Mukke aus Weimar e.V. als neues Mitglied in unserem Verband. Über verschiedene Veranstaltungsformate fördert der junge Verein den Rollsport und schafft Orte für ein offenes und tolerantes Miteinander.
Das Programm "Live 500" der Initiative Musik geht in seine vierte Förderrunde. Kleine und mittlere Musikspielstätten sowie regionale Veranstalter*innen können Zuschüsse für bis zu 20 Livemusikveranstaltungen beantragen, die insbesondere Nachwuchsmusiker*innen, weniger populäre Genres und experimentelle Formate in den Vordergrund stellen. Anträge können ab 6. Oktober gestellt werden.
Das Programm unseres Weiterbildungsverbundes KULTUR LAND BILDEN bietet von September bis November wieder kompakte und praxisorientierte Seminare und Workshops für ehrenamtlich und hauptamtlich tätige Kulturvereine und Kulturschaffende.
Über drei Jahre hinweg haben wir mit dem Modellprojekt "Strukturförderung Soziokultur 2023–2025" sechs soziokulturelle Einrichtungen in Thüringen in ihrer programmatischen und strukturellen Entwicklung unterstützt. Die jetzt erschienene Dokumentation zeigt klar: Wenn kulturelle Infrastruktur erhalten und weiterentwickelt werden soll, reicht das Förderinstrument der Projektförderung allein nicht aus.
Nach drei Jahren ehrenamtlicher Kulturarbeit und über 100 Veranstaltungen mit mehr als 2.000 Besucher*innen muss die Kulturfabrik Mühlhausen, kurz KuFa MHL, nun endgültig ihre Türen aufgrund von Schallschutzvorgaben schließen. Damit verschwindet der letzte Live-Club der Stadt.
Im Rahmen des Thüringer Landesprogramms zur Stärkung des Ehrenamts können ab 15.08. Vereine und Initiativen Anträge für das Jahr 2027 stellen. Es können Maßnahmen und Projekte zur Förderung ehrenamtlichen Engagements mit bis zu 50.000 Euro bezuschusst werden. Daneben können weiterhin laufend auch Unterstützungsleistungen zur Abmilderung von Notsituationen von ehrenamtlich arbeitenden Vereinen beantragt werden.
Die Juli-Ausgabe des Magazins von Kultur Management Network widmet sich dem Thema Kulturpolitik. Wie funktioniert sie eigentlich? Welche Rolle spielen Politik, Verwaltung und Kulturpraxis für kulturpolitische Entscheidungsfindungen? Wo liegen echte Gestaltungsspielräume - und wo nur gefühlte?
Die neue Ausgabe von Politik & Kultur, der Zeitung des Deutschen Kulturrats, richtet den Schwerpunkt auf das Thema "Hauptsache live! Konzerte, Festivals, Shows vor und hinter der Bühne". Passend zur Festivalsaison beleuchtet der Schwerpunkt die vielfältigen Facetten und Herausforderungen der Livekultur.
Ein neuer Leitfaden der Amadeu Antonio Stiftung zeigt, wie sich Vereine und Organisationen gegen Anfeindungen, Diffamierungskampagnen und gezielte Angriffe aus rechtsextremen und verschwörungsideologischen Milieus zur Wehr setzen können.
Die Mikroprojekteförderung der Gemeinschaftsinitiative "Zukunftswege Ost" geht in die nächste Ausschreibungsrunde. Gefördert werden Mikroprojekte mit bis zu 5.000 Euro, die sich für eine demokratische Kultur und die Stärkung der Zivilgesellschaft in den ländlichen Räumen Ostdeutschlands einsetzen. Nächste Antragsfrist ist der 27. Juli 2026.
Rund um den AfD-Bundesparteitag am 4. und 5. Juli in Erfurt organisieren auch viele unsererer Erfurter Mitglieder Aktionen und Veranstaltungen gegen Rechtsextremismus und für ein solidarisches, weltoffenes und vielfältiges Thüringen. Wir haben einige zusammengestellt.
Vier Thüringer Musikspielstätten können sich über eine Förderung durch das Bundesschallschutzprogramm der Initiative Musik freuen. Gefördert werden das Café Wagner und der KuBa aus Jena, die Gerberstraße 3 aus Weimar sowie die Siebenhitze aus Greiz.
Angesichts ständig wachsender Anforderungen und multipler Krisen plädiert die Mai-Ausgabe des Magazins von Kultur Management Network für ein "Innehalten" als Voraussetzung für Klarheit, Prioritäten und zukunftsfähige Kulturarbeit. Die Autor*innen beleuchten strategische Pausen, neue Arbeitskulturen und den Mut, Routinen zu hinterfragen.
Eine neue Broschüre des Bundesverbands Mobile Beratung und der LiveKomm bündelt praxisnahes Wissen für die Live-Branche und bietet konkrete Handlungsempfehlungen für den Umgang mit rechtsextremen, diskriminierenden und demokratiefeindlichen Entwicklungen.