Franziska Schnauß, Mitarbeiterin beim art der stadt e.V. und Vorstandsvorsitzende der LAG Soziokultur Thüringen erhält für ihr prägendes kulturelles Wirken die Myconiusmedaille der Stadt Gotha 2026.
Die kürzlich vom Stifterverband veröffentlichte Studie "Kleine Summen, große Hilfe? Die Bedeutung von Mikroförderung für zivilgesellschaftliche Organisationen in Deutschland" zeigt, wie essenziell kleine finanzielle Hilfen für das lokale Engagement angesichts knapperer öffentlicher Kassen sind. Um die Nutzung dieser Programme zu verbessern, müssten jedoch die Beantragung und Abrechnung vereinfacht und deren Sichtbarkeit erhöht werden.
Der Fonds Soziokultur sucht in der neuen Runde der Allgemeinen Projektförderung wieder partizipative Kulturprojekte. Im Programm U25 - Junge Kulturinitiativen können sich junge Kulturmacher*innen ihre Ideen fördern lassen. Zudem wird der 13. Innovationspreis Soziokultur zum Thema Einsamkeit ausgeschrieben.
Das junge Theater stellwerk aus Weimar erhält den diesjährigen mit 100.000 Euro dotierten Theaterpreis des Bundes in der Kategorie Freie Produktionshäuser. Wir gratulieren herzlich!
Der Wettbewerb "machen!2026" würdigt das vielfältige Engagement in ländlichen Regionen Ostdeutschlands. Die Ost-Beauftragte der Bundesregierung und die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt suchen die besten 200 Ideen für den Zusammenhalt vor Ort. Es werden Preisgelder zwischen 2.500 und 10.000 Euro vergeben.
Für das Programm "Aktiv vor Ort" der Thüringer Ehrenamtsstiftung können gemeinnützige Vereine und Initiativen ab sofort wieder Anträge zur Unterstützung ihres ehrenamtlichen Engagements stellen. Die maximale Förderhöhe beträgt 5.000 Euro pro Antrag.
Das von der Robert Bosch Stiftung und dem Bundesverband Soziokultur ausgeschriebene Förderprogramm unterstützt Kooperationen aus Freizeit-/Alltagsort, Soziokultur und politischer Bildung dabei, einen Alltags-/Freizeitort gemeinsam zu einem langfristigen kommunikativen Treffpunkt zu entwickeln. Es ist eine Förderung von bis zu 140.000 Euro über drei Jahre möglich.
Die aktuelle Ausgabe des Magazins von Kultur Management Network geht der Frage nach, wie kulturelle Teilhabe die Gegenwart und Zukunft der Kulturpraxis und Kulturpolitik prägt und präsentiert konkrete Ansätze, um Teilhabehürden zu senken, insbesondere für Menschen aus marginalisierten Gruppen der Bevölkerung.
Das neue Sonderförderprogramm "Outer Ear" des Musikfonds nimmt Projekte in den Fokus, die neue Wege bei der Ansprache und Beteiligung des Publikums gehen. Es sollen gezielt partizipative Projekte gefördert werden, die nicht das fertige Werk, sondern den Entstehungsprozess eines Werkes in den Mittelpunkt stellen. Professionelle Musikschaffende, auch aus dem DIY-Bereich, können bis 30. April 2026 Anträge auf bis zu 50.000 Euro stellen.
Das Programm unseres Weiterbildungsverbundes KULTUR LAND BILDEN bietet von März bis Juni wieder kompakte und praxisorientierte Seminare und Workshops für ehrenamtlich und hauptamtlich tätige Kulturvereine und Kulturschaffende.
Mit dem Abschluss des Projekts "Ökologische Standards für die Soziokultur" steht soziokulturellen Einrichtungen und anderen Kultureinrichtungen bundesweit ein praxisbewährtes Instrument für ökologische Nachhaltigkeit in der Kulturarbeit zur Verfügung. Sie liegen als Maßnahmenkatalog für ressourcenschonende Kulturarbeit vor und sind über ein Excel-Tool für die systematische Selbsteinschätzung und schrittweise Umsetzung der Standards nutzbar.
Das Mikroförderprogramm "Engagement gewinnen. Ehrenamt binden. Zivilgesellschaft stärken" der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) für strukturschwache und ländliche Räume wird auch im Jahr 2026 fortgesetzt. Ab sofort können gemeinnützige Organisationen Projektanträge für bis zu 1.500 Euro Förderung stellen.
Bereits zum achten Mal können sich Menschen, die in ländlichen Räumen gemeinwesenorientierte Vorhaben umsetzen wollen, für das Neulandgewinner-Programm bewerben. Es ist eine Förderung von bis zu 50.000 Euro über zwei Jahre hinweg möglich.
Die Mikrofinanzierung der Stiftung Baukultur Thüringen fördert Ideen, Projekte oder Formate, die gute Baukultur vor Ort stärken, mit bis zu 1.000 Euro. Bewerbungen sind bis 2. März möglich.
In der aktuellen Ausschreibungsrunde der Allgemeinen Projektförderung wurden 67 soziokulturelle Projekte mit einem Volumen von rund 1,4 Millionen Euro bewilligt – vier davon auch aus Thüringen. Für die nächste Ausschreibungsrunde können bis 2. Mai Anträge eingereicht werden.
Ein neues Förderprogramm unterstützt Musikspielstätten und Festivals dabei, gezielte Maßnahmen zur Reduzierung von Schallemissionen umzusetzen. Das Programm wird vom Bundesbauministerium mit 3 Mio. Euro ausgestattet und wird von der Initiative Musik umgesetzt. Für die Pilotphase wird vorerst kein offenes Antragsverfahren angeboten – die Sammlung geeigneter Förderprojekte erfolgt über die Branchenverbände im Livemusik-Bereich.
Zum Jahresbeginn 2026 hat die GEMA einige Tarife angepasst. Während die prozentualen Abgaben auf Eintrittsgelder oder vergleichbare Entgelte unverändert bleiben, wurden mehrere Tarife neu strukturiert und zusammengeführt, um die Nutzung für Veranstalter*innen und Betriebe zu vereinfachen.
Was ändert sich im neuen Jahr im finanziellen und steuerlichen Bereich für gemeinnützige Vereine? Wir haben für euch die wichtigsten Neuerungen zusammengestellt und bieten am 23. März ein Online-Seminar dazu an.
2025 kam so einiges auf den letzten Drücker. Wir blicken zurück auf ein ereignisreiches Verbandsjahr mit späten Fördermittelbescheiden, langwierigen Haushaltsverhandlungen, neuen Vorständen und verdienten Auszeichnungen.
Die Mikroprojekteförderung der Gemeinschaftsinitiative "Zukunftswege Ost" geht in die nächste Ausschreibungsrunde. Gefördert werden Mikroprojekte mit bis zu 5.000 Euro, die sich für eine demokratische Kultur und die Stärkung der Zivilgesellschaft in den ländlichen Räumen Ostdeutschlands einsetzen. Nächste Antragsfrist ist der 16. Februar 2026.