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Neue Ausschreibungsrunde für Neulandgewinner (20.04.2026)
Bereits zum achten Mal können sich Menschen, die in ländlichen Räumen Ostdeutschlands gemeinwesenorientierte Vorhaben umsetzen wollen, für das Neulandgewinner-Programm bewerben. Es ist eine Förderung von bis zu 50.000 Euro über zwei Jahre hinweg möglich.
In dem Programm werden Menschen gesucht, die mit einem Projekt in ihrem Dorf, ihrer kleinen Stadt (bis 50.000 EW) oder ihrer ländlichen Region etwas verändern wollen, die Gesellschaft und den demographischen Wandel gemeinschaftlich gestalten wollen, die kreativ sind und andere für ihre Ideen begeistern können und die in einer aktiven Zivilgesellschaft eine notwendige Voraussetzung für Lebensqualität vor Ort sehen.
Bewerbung
Bis zum 20. April 2026 können sie sich als "Neulandgewinner*in" bewerben und ihre Idee über zwei Jahre mit bis zu 50.000 Euro fördern lassen. Daneben erhalten sie eine persönliche, stärkende Begleitung sowie die Einbindung in den Erfahrungsaustausch der LAND.aktivist*innen. Als Antragsteller eignen sich gemeinnützige Initiativen oder Vereine, auch Kirchengemeinden oder Kommunen können die Trägerschaft übernehmen.
Das Bewerbungsverfahren ist mehrstufig. Für die Online-Bewerbung genügen zunächst eine überzeugende Persönlichkeit und eine gute Konzeptskizze inklusive Kostenplan. Wenn die Bewerbung überzeugt, gibt es einen Vor-Ort-Besuch durch ein Auswahlgremium. Aus allen besuchten Bewerber*innen werden diejenigen ausgewählt, die sich der Jury vorstellen dürfen. Idealerweise beginnt die Förderung im Januar 2027 und dauert bis Dezember 2028.
Online-Antragsberatung:
- 3. März 2026, 17 Uhr
- 30. März 2026, 17 Uhr
Das Programm wird alle zwei Jahre ausgeschrieben für die Bundesländer Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Das Thünen-Institut für Regionalentwicklung e. V. und der Neuland gewinnen e. V. führen das Programm gemeinsam durch.
