Das von der Robert Bosch Stiftung und dem Bundesverband Soziokultur ausgeschriebene Förderprogramm unterstützt Kooperationen aus Freizeit-/Alltagsort, Soziokultur und politischer Bildung dabei, einen Alltags-/Freizeitort gemeinsam zu einem langfristigen kommunikativen Treffpunkt zu entwickeln. Es ist eine Förderung von bis zu 140.000 Euro über drei Jahre möglich.
Die aktuelle Ausgabe des Magazins von Kultur Management Network geht der Frage nach, wie kulturelle Teilhabe die Gegenwart und Zukunft der Kulturpraxis und Kulturpolitik prägt und präsentiert konkrete Ansätze, um Teilhabehürden zu senken, insbesondere für Menschen aus marginalisierten Gruppen der Bevölkerung.
Das neue Sonderförderprogramm "Outer Ear" des Musikfonds nimmt Projekte in den Fokus, die neue Wege bei der Ansprache und Beteiligung des Publikums gehen. Es sollen gezielt partizipative Projekte gefördert werden, die nicht das fertige Werk, sondern den Entstehungsprozess eines Werkes in den Mittelpunkt stellen. Professionelle Musikschaffende, auch aus dem DIY-Bereich, können bis 30. April 2026 Anträge auf bis zu 50.000 Euro stellen.
Das Programm unseres Weiterbildungsverbundes KULTUR LAND BILDEN bietet von März bis Juni wieder kompakte und praxisorientierte Seminare und Workshops für ehrenamtlich und hauptamtlich tätige Kulturvereine und Kulturschaffende.
Mit dem Abschluss des Projekts "Ökologische Standards für die Soziokultur" steht soziokulturellen Einrichtungen und anderen Kultureinrichtungen bundesweit ein praxisbewährtes Instrument für ökologische Nachhaltigkeit in der Kulturarbeit zur Verfügung. Sie liegen als Maßnahmenkatalog für ressourcenschonende Kulturarbeit vor und sind über ein Excel-Tool für die systematische Selbsteinschätzung und schrittweise Umsetzung der Standards nutzbar.
Das Mikroförderprogramm "Engagement gewinnen. Ehrenamt binden. Zivilgesellschaft stärken" der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) für strukturschwache und ländliche Räume wird auch im Jahr 2026 fortgesetzt. Ab sofort können gemeinnützige Organisationen Projektanträge für bis zu 1.500 Euro Förderung stellen.
Bereits zum achten Mal können sich Menschen, die in ländlichen Räumen gemeinwesenorientierte Vorhaben umsetzen wollen, für das Neulandgewinner-Programm bewerben. Es ist eine Förderung von bis zu 50.000 Euro über zwei Jahre hinweg möglich.
Die Mikrofinanzierung der Stiftung Baukultur Thüringen fördert Ideen, Projekte oder Formate, die gute Baukultur vor Ort stärken, mit bis zu 1.000 Euro. Bewerbungen sind bis 2. März möglich.
In der aktuellen Ausschreibungsrunde der Allgemeinen Projektförderung wurden 67 soziokulturelle Projekte mit einem Volumen von rund 1,4 Millionen Euro bewilligt – vier davon auch aus Thüringen. Für die nächste Ausschreibungsrunde können bis 2. Mai Anträge eingereicht werden.
Ein neues Förderprogramm unterstützt Musikspielstätten und Festivals dabei, gezielte Maßnahmen zur Reduzierung von Schallemissionen umzusetzen. Das Programm wird vom Bundesbauministerium mit 3 Mio. Euro ausgestattet und wird von der Initiative Musik umgesetzt. Für die Pilotphase wird vorerst kein offenes Antragsverfahren angeboten – die Sammlung geeigneter Förderprojekte erfolgt über die Branchenverbände im Livemusik-Bereich.
Zum Jahresbeginn 2026 hat die GEMA einige Tarife angepasst. Während die prozentualen Abgaben auf Eintrittsgelder oder vergleichbare Entgelte unverändert bleiben, wurden mehrere Tarife neu strukturiert und zusammengeführt, um die Nutzung für Veranstalter*innen und Betriebe zu vereinfachen.
Was ändert sich im neuen Jahr im finanziellen und steuerlichen Bereich für gemeinnützige Vereine? Wir haben für euch die wichtigsten Neuerungen zusammengestellt und bieten am 23. März ein Online-Seminar dazu an.
2025 kam so einiges auf den letzten Drücker. Wir blicken zurück auf ein ereignisreiches Verbandsjahr mit späten Fördermittelbescheiden, langwierigen Haushaltsverhandlungen, neuen Vorständen und verdienten Auszeichnungen.
Die Mikroprojekteförderung der Gemeinschaftsinitiative "Zukunftswege Ost" geht in die nächste Ausschreibungsrunde. Gefördert werden Mikroprojekte mit bis zu 5.000 Euro, die sich für eine demokratische Kultur und die Stärkung der Zivilgesellschaft in den ländlichen Räumen Ostdeutschlands einsetzen. Nächste Antragsfrist ist der 16. Februar 2026.
Bis zum 28. Februar kommenden Jahres können Vorschläge für die Kulturnadel des Freistaats Thüringen 2026 eingereicht werden. 2026 wird eine Kulturnadel als Sonderpreis für interkulturelle Verständigung ausgeschrieben.
Die Dezember-Ausgabe des Kultur Management Network Magazins widmet sich sozialer Nachhaltigkeit in der Kulturarbeit. Problematisiert wird, wie strukturelle Hürden Menschen von der Arbeit in der Kultur ausschließen und Karrieremöglichkeiten erschweren.
Am 28. November wurde der diesjährige KULTURRIESE-Preis an den Kulturschlachthof Jena verliehen. Zur Preisverleihung würdigten Jenas Kulturdezernent Johannes Schleußner sowie die Vorjahrespreisträger Christoph Thron und Tina Wittrich das außerordentliche Engagement beim Aufbau des soziokulturellen Zentrums im Jenaer Norden. Zudem sorgte das hauseigene Impro-Baustellenorchester für gute Vibes.
Als Mitunterzeichner des Code of Conduct "Demokratische KI" setzt der Bundesverband Soziokultur ein sichtbares Zeichen für einen reflektierten und gemeinwohlorientierten Umgang mit Künstlicher Intelligenz.
Mit dem APPLAUS-Award ausgezeichnet wurden von unseren Mitgliedern die Siebenhitze in Greiz und das Alte Wannenbad in der Geraer Häselburg in der Kategorie "Beste kleine Spielstätten und Konzertreihen". Das MVZ Wagner in Jena wird als eine der besten Livemusikspielstätten geehrt.