Ein neues Förderprogramm unterstützt Musikspielstätten und Festivals dabei, gezielte Maßnahmen zur Reduzierung von Schallemissionen umzusetzen. Das Programm wird vom Bundesbauministerium mit 3 Mio. Euro ausgestattet und wird von der Initiative Musik umgesetzt. Für die Pilotphase wird vorerst kein offenes Antragsverfahren angeboten – die Sammlung geeigneter Förderprojekte erfolgt über die Branchenverbände im Livemusik-Bereich.
Zum Jahresbeginn 2026 hat die GEMA einige Tarife angepasst. Während die prozentualen Abgaben auf Eintrittsgelder oder vergleichbare Entgelte unverändert bleiben, wurden mehrere Tarife neu strukturiert und zusammengeführt, um die Nutzung für Veranstalter*innen und Betriebe zu vereinfachen.
Was ändert sich im neuen Jahr im finanziellen und steuerlichen Bereich für gemeinnützige Vereine? Wir haben für euch die wichtigsten Neuerungen zusammengestellt und bieten am 23. März ein Online-Seminar dazu an.
2025 kam so einiges auf den letzten Drücker. Wir blicken zurück auf ein ereignisreiches Verbandsjahr mit späten Fördermittelbescheiden, langwierigen Haushaltsverhandlungen, neuen Vorständen und verdienten Auszeichnungen.
Die Mikroprojekteförderung der Gemeinschaftsinitiative "Zukunftswege Ost" geht in die nächste Ausschreibungsrunde. Gefördert werden Mikroprojekte mit bis zu 5.000 Euro, die sich für eine demokratische Kultur und die Stärkung der Zivilgesellschaft in den ländlichen Räumen Ostdeutschlands einsetzen. Nächste Antragsfrist ist der 16. Februar 2026.
Bis zum 28. Februar kommenden Jahres können Vorschläge für die Kulturnadel des Freistaats Thüringen 2026 eingereicht werden. 2026 wird eine Kulturnadel als Sonderpreis für interkulturelle Verständigung ausgeschrieben.
Die Dezember-Ausgabe des Kultur Management Network Magazins widmet sich sozialer Nachhaltigkeit in der Kulturarbeit. Problematisiert wird, wie strukturelle Hürden Menschen von der Arbeit in der Kultur ausschließen und Karrieremöglichkeiten erschweren.
Am 28. November wurde der diesjährige KULTURRIESE-Preis an den Kulturschlachthof Jena verliehen. Zur Preisverleihung würdigten Jenas Kulturdezernent Johannes Schleußner sowie die Vorjahrespreisträger Christoph Thron und Tina Wittrich das außerordentliche Engagement beim Aufbau des soziokulturellen Zentrums im Jenaer Norden. Zudem sorgte das hauseigene Impro-Baustellenorchester für gute Vibes.
Als Mitunterzeichner des Code of Conduct "Demokratische KI" setzt der Bundesverband Soziokultur ein sichtbares Zeichen für einen reflektierten und gemeinwohlorientierten Umgang mit Künstlicher Intelligenz.
Mit dem APPLAUS-Award ausgezeichnet wurden von unseren Mitgliedern die Siebenhitze in Greiz und das Alte Wannenbad in der Geraer Häselburg in der Kategorie "Beste kleine Spielstätten und Konzertreihen". Das MVZ Wagner in Jena wird als eine der besten Livemusikspielstätten geehrt.
Wir begrüßen herzlich die Erfurter KulturQuartier Schauspielhaus eG als neues Mitglied in der LAG Soziokultur Thüringen. Damit sind aktuell 92 Vereine in der LAG organisiert.
Die LAG Soziokultur Thüringen kritisiert in einer Erklärung die geplanten Einschnitte für den freien Kulturbereich im Landeshaushaltsentwurf 2026/2027. Die vorgesehenen Kürzungen in der spartenspezifischen Projektförderung um 15 % und bei den Investitionszuschüssen um 50 % bedrohen nicht nur die Vielfalt der freien Kulturszene, sie könnten auch einige Projekte und Einrichtungen, vor allem im ländlichen Raum, in ihrer Existenz gefährden.
Der Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe der "Kulturpolitischen Mitteilungen" zeigt Facetten des gegenwärtigen Diskurses um Digitalität: von ethischen und kulturpolitischen Fragen über museale Praxis bis hin zu künstlerischen Experimenten mit Künstlicher Intelligenz. Dazu gibt es Beiträge über aktuelle Reformansätze im Zuwendungsbereich und soziokulturellen Zentren, die sich neu erfinden.
Im Rahmen des Thüringer Landesprogramms zur Stärkung des Ehrenamts können ab 1. Dezember Vereine und Initiativen Anträge für 2026 stellen. Es können Maßnahmen und Projekte zur Stärkung des bürgerschaftlichen und ehrenamtlichen Engagements mit bis zu 50.000 Euro bezuschusst werden. Daneben können weiterhin laufend auch Unterstützungsleistungen in gleicher Höhe zur Abmilderung von Notsituationen beantragt werden.
Das Modellprogramm "LOKAL – Programm für Kultur und Engagement" der Kulturstiftung des Bundes geht in die zweite Runde. Ziel ist der Aufbau von mindestens 26 langfristig angelegten Netzwerken in Klein- und Mittelstädten. Ab 9. Dezember finden mehrere digitale Antragsberatungen und Antagswerkstätten statt. Anträge können dann bis 31. März 2026 gestellt werden.
Mit Programm "Theater im öffentlichen Raum" unterstützt die Berthold Leibinger Stiftung performative Projekte, die Interventionen im Stadtraum und Umfeld ermöglichen. Gemeinnützige Einrichtungen können zum 15. November einen Antrag auf bis zu 20.000 Euro Förderung stellen.
In einer Resolution hat sich der Deutsche Kulturrat zur sprachlichen Vielfalt und zur Anwendung geschlechtergerechter Sprache positioniert. Zur kulturellen Vielfalt gehöre die sprachliche Vielfalt; diese sei eine Möglichkeit, um die Bevölkerung in ihrer Vielfalt abzubilden und zu erreichen, heißt es in der Resolution.
Während der Fonds Soziokultur im aktuellen Bundeshaushalt noch einen Aufwuchs erfuhr, sieht der Haushaltsentwurf für 2026 eine Kürzung von einer Million Euro vor. Das wäre mehr als ein Viertel des Gesamtbudgets des Fonds. Im November soll abschließend über den Haushalt entschieden werden.
Unter dem Titel "Steuerrecht vereinfachen – Bürokratie im Kulturbereich abbauen" hat der Deutsche Kulturrat steuerpolitische Vorschläge veröffentlicht und damit unterstrichen, dass die Steuerpolitik ein zentrales Instrument der indirekten Kulturförderung ist.