In Vereinen und gemeinnützigen Einrichtungen gibt es eine große Bereitschaft, sich gegen den Krieg in der Ukraine zu engagieren und den davon betroffenen Menschen zu helfen. Beachtet werden müssen dabei aber vereins- und insbesondere gemeinnützigkeitsrechtliche Vorgaben.
Um die Lufthygiene von Kulturveranstaltungsorten zu bewerten, liegt nun erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie ein Empfehlungspapier als bundesweit einheitlicher Standard vor. Die Empfehlungen richten sich insbesondere an Kulturveranstaltungsräume mit sitzendem Publikum, wie etwa Theater, Kinos oder Konzertsäle.
Soziokulturelle Zentren und Initiativen in Deutschland bereiten sich auf Geflüchtete aus der Ukraine vor. Der Bundesverband Soziokultur unterstützt die Netzwerk- und Spendeninitiative von MitOst e.V.
Wir sind noch immer fassungslos und verurteilen den Krieg Russlands gegen die Ukraine aufs Schärfste. Wir sind mit den Gedanken bei der ukrainischen Bevölkerung. Und auch bei den ukrainischen Kulturschaffenden, die wir noch im November bei einem Kulturaustausch im derzeit umkämpften Sumy kennengelernt haben. Wie können wir unterstützen? Wir haben einige Möglichkeiten zusammengestellt.
Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause vergibt die Thüringer Ehrenamtsstiftung in diesem Jahr wieder den Thüringer Engagement-Preis. Ab sofort können Vorschläge in den drei Kategorien eingereicht werden. Der Preis ist mit insgesamt 6.000 Euro dotiert.
Die Wirtschaftlichkeitshilfe des Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen wird bis Jahresende verlängert. Gleiches gilt für die in der Wirtschaftlichkeitshilfe integrierte Ausfallabsicherung für private Veranstalter.
Seit 1. März gilt in Thüringen die neue Corona-Infektionsschutzverordnung. Darin sind weitere Lockerungen festgelegt, u.a. bei privaten und öffentlichen Veranstaltungen sowie in der Gastronomie. Die Verordnung gilt bis zum 19. März. Danach sollen alle tiefgreifenderen Schutzmaßnahmen entfallen.
Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt hat ihr Förderprogramm "ZukunftsMUT" erneut ausgeschrieben. Für den Auf- und Ausbau von Engagementstrukturen und Projekten mit jungen Menschen können bis zu 15.000 Euro beantragt werden. Darüber hinaus fördert die Stiftung ehrenamtlich arbeitenden Organisationen über ein Mikroförderprogramm mit bis zu 2.500 Euro.
Die März-Ausgabe der Zeitschrift Politik & Kultur ist gerade erschienen. Im Schwerpunkt beschäftigen sich die Autor:innen mit dem Genre Fotografie - gestern und heute.
Bis zum 20. März 2022 sollen die weitreichenden Einschränkungen des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens schrittweise zurückgenommen werden. Darauf einigten sich der Bundeskanzler und die Regierungschef:innen der Länder am 16. Februar. In Thüringen werden die Lockerungen teilweise schon früher greifen. So können hier schon ab 25. Februar Clubs und Diskotheken wieder öffnen und ab 1. März Großveranstaltungen mit höherer Publikumsauslastung stattfinden.
Der Bund hat die laufenden Corona-Finanzhilfen bis Ende Juni 2022 verlängert. Damit werden sowohl die Überbrückungshilfe IV, die Neustarthilfe für Soloselbständige sowie die Härtefallhilfen zu den derzeitigen Bedingungen weitergeführt.
Mit dem Mühlhäuser Musik- und Kulturverein, kurz MuK e.V., begrüßen wir ein neues Mitglied in der LAG Soziokultur Thüringen. Seit Beginn des Jahres unterstützt der Verein die Kulturfabrik Mühlhausen darin, das Haus in ein soziokulturelles Zentrums umzuwandeln. Damit sind in der LAG nun 84 Kulturvereine und Initiativen organisiert.
Das neue Seminarprogramm unseres Kooperationsprojekts KULTUR LAND BILDEN bietet zwischen Februar und Juni wieder kompakte und praxisorientierte Angebote für ehrenamtlich und hauptamtlich tätige Kulturschaffende, Vereine und Kulturinitiativen in Thüringen.
Seit dem 7. Februar gilt in Thüringen eine neue Corona-Verordnung. Sie bringt einige Erleichterungen, etwa 3G für die Gastronomie oder das Wegfallen der Pflicht zur Kontaktpersonennachverfolgung. Auch können Kommunen weitere Öffnungsschritte ab Frühwarnstufe 2 nun einenständig vollziehen. Die Verodnung gilt bis einschließlich 2. März 2022.
Am 7. Februar startet die Antragsphase für das Programm zu "Erhalt und Stärkung der Musikinfrastruktur in Deutschland für Livemusikveranstaltungen und überregionale Musikfestivals" der Initiative Musik im Rahmen von NEUSTART KULTUR. Das Programm sich an Macher:innen von Musikfestivals und Veranstalter:innen von Konzerten.
Das Pilotprogramm zu NEUSTART KULTUR, durchgeführt vom Bundesverband Soziokultur, wurde erfolgreich beendet: 1.223 Kultureinrichtungen - davon 63 aus Thüringen - konnten mit Fördergeldern in Höhe von 26,8 Mio. Euro bei der Wiederöffnung nach dem ersten Lockdown 2020 und der Aufrechterhaltung von Kulturangeboten während der Pandemie unterstützt werden.
Seit dem 23. Januar gilt in Thüringen die neue Infektionsschutzverordnung, die sich jedoch nur geringfügig von der bisherigen unterscheidet. Angepasst wurden die 2G-Plus-Regelung sowie die Absonderungsregelungen. Kulturveranstaltungen unterliegen weiterhin 2G und Kapazitätsbegrenzungen; Clubs bleiben weiterhin geschlossen.
Die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung unterstützt in 2022 Kommunen, kommunale Einrichtungen oder gemeinnützige (freie) Träger mit je bis zu 10.000 Euro bei Modellvorhaben, die Zugänge zu Kultur für und mit jungen Menschen öffnen und erproben.
Ab sofort können solo-selbständige Kulturschaffende die Neustarthilfe 2022 beantragen. Sie soll bei der Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie im Förderzeitraum Januar bis März 2022 unterstützen. Der Vorschuss beträgt wie bei der Neustarthilfe Plus maximal 4.500 Euro.
Das Programm "Neulandgewinner. Zukunft erfinden vor Ort" startet in die nächste Runde. Gesucht werden Menschen auf dem Land in Ostdeutschland, die Gesellschaft gestalten wollen, die lieber selber machen als machen lassen und in einer aktiven Bürgerschaft eine notwendige Voraussetzung für Lebensqualität vor Ort sehen. Bewerbungsfrist ist der 20. März 2022.