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KMN-Magazin: Raus aus dem Hamsterrad
Der Kulturbereich steht unter Druck: Finanzielle Spielräume werden enger, gesellschaftliche Erwartungen wachsen, Krisen überlagern sich, und vielerorts wird darauf mit noch mehr Projekten, Formaten und Kommunikationsaufwand reagiert. Was nach Handlungsfähigkeit aussieht, ist jedoch oft vor allem eines: ein Modus des Dauerreagierens, in dem kaum noch Zeit bleibt, die eigene Arbeit grundlegend zu hinterfragen. Genau hier setzt der Schwerpunkt des Mai-Magazins von Kultur Management Network an. Denn "Innehalten" ist kein Luxus und kein Rückzug, sondern eine Voraussetzung dafür, wieder klarer zu sehen, Prioritäten zu setzen und zukunftsfähige Kulturarbeit bewusst zu gestalten.
Die Autor*innen beleuchten Innehalten aus unterschiedlichen Perspektiven: als strategische Pause in Organisationen, als Entscheidung für Qualität statt Quantität, als bewussten Verzicht auf Routinen und Wachstumslogiken, als Frage von Arbeitskultur und Überlastung, aber auch als persönliche, künstlerische und kollektive Praxis. So zeigt der Schwerpunkt, dass Innehalten weit mehr sein kann als ein kurzer Moment des Durchatmens, nämlich ein wichtiger Ausgangspunkt für Orientierung, Veränderung und zukunftsfähige Kulturarbeit.
Inhalte des Schwerpunkts
- Erst innehalten, dann handeln – von Dirk Schütz
- Für Blindflug gibt’s ein Knöllchen – von Irene Knava
- Raus aus der Wachstumslogik – von Birgit Mandel
- Weniger vom Besonderen – von Doreen Mölders
- Innehalten im vollen Leben – von Sebastian Baier
- Innehalten als künstlerisch-poetische Praxis – von Blu M. Delmarino und Maria Chiariello
- Innehalten? Ein Moment Ruhe? Wieso das denn? – von Laura Sundermann
- In uns gekehrt - von Leander Pöhls
