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Keine Kürzungen für die Soziokultur!

Der Beirat Soziokultur Jena warnt in einer aktuellen Stellungnahme vor möglichen Kürzungen bei freiwilligen Leistungen der Stadt Jena. Die LAG Soziokultur Thüringen unterstützt die Forderungen.

"Streichungen im Bereich der Freiwilligen Leistungen der Stadt Jena aufzukündigen gleicht einer Lose-Lose-Situation für die Soziokultur und die Stadtgesellschaft", heißt es in der Stellungsnahme. Der Beirat verweist auf die vielfältigen soziokulturellen Initiativen, die dazu beigetragen haben, das kulturelle und soziale Leben während des Lockdowns aufrechtzuerhalten. Auch angesichts der essentiellen Impulse, die die Soziokultur für die kulturelle Vielfalt und das demokratische Miteinander setzt, seien Kürzungen in diesem Bereich das falsche Zeichen.

Der Beirat warnt davor, dass mühsam aufgebaute Strukturen zerstört werden könnten. Der Erhalt von Förderleistungen und der institutionellen Förderung sei deshalb zwingend notwendig – auch weil nun Investitionen nötig seien, um die kulturellen Formate und Einrichtungen an die besonderen Hygieneschutzbestimmungen anzupassen. Deshalb empfiehlt der Beirat ausdrücklich die Aufstockung der Fördermöglichkeiten.

Der Beirat Soziokultur Jena versteht sich als Mittler zwischen Freier Szene, Verwaltung und Politik. Er kann Empfehlungen an den Kulturausschuss der Stadt geben und sich damit für Belange der Soziokultur einsetzen. Der Beirat setzt sich zusammen aus jeweils zwei Vertreter*innen des Kultur- und Jugendhilfeausschusses sowie aus fünf Vertreter*innen der Freien Szene.

» Zur Stellungnahme des Beirats Soziokultur Jena

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