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Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren fordert Soziokultur-Nothilfefonds von 6 Mio. Euro

Zur Rettung der soziokulturellen Zentren und Initiativen fordert die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. einen Soziokultur-Nothilfefonds in Höhe von 6 Mio. Euro, mit dem Bedarfe für Grundkosten, aktivitätsbezogene und Personalkosten abgefangen werden können.

In einer Mitteilung vom 24.03. heißt es "Die Einschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise bringen die soziokulturellen Zentren und Initiativen in eine dramatische Situation und in existenzielle Bedrohung. Und gerade wenn im Zuge der Bewältigung der Krise gesellschaftliche Probleme und Angelegenheiten bearbeitet und neu geordnet werden können, werden die soziokulturellen Zentren als Dritte Orte der Kommunikation dringend gebraucht – mehr als zuvor. Momentan sind sie aber durch den Shutdown massiv gefährdet.

Das Veranstaltungs- und Kontaktverbot zieht der Soziokultur den Boden unter den Füßen weg. Ihre Akteure beuten sich bereits seit Jahrzehnten selbst aus. Nicht profit- sondern ideell und gemeinnützig orientiert, sind sie zudem gesetzlich an der Bildung von Rücklagen gehindert, und sie brauchen einen Großteil ihrer selbst erwirtschafteten Eigenmittel für ihre Grundkosten."

Die meisten der Einrichtungen und Initiativen sind gemeinnützig tätig. Dadurch können sie nur bedingt an den Soforthilfeprogrammen des Bundes bzw. der Länder partizipieren.

Zur Rettung der soziokulturellen Zentren und Initiativen fordert die Bundesvereinigung:

  • die Auszahlung aller bewilligten bzw. in Aussicht gestellten Projektförderungen in voller Höhe,
  • einen Nothilfefonds in Höhe von 6 Millionen Euro, mit dem Bedarfe für Grundkosten, aktivitätsbezogene und Personalkosten abgefangen werden können.

Die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren hat hierfür ein Rettungspaket erarbeitet, das subsidiär zu allen Hilfen des Bundes, der Länder und der Kommunen greifen soll. Auch wir als LAG Soziokultur Thüringen sind mit dem Freistaat Thüringen in intensiven Gesprächen.

» Zur Mitteilung der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren

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