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Fördertöpfe für Vereine, selbstorganisierte Projekte und politische Initiativen
Die Broschüre Fördertöpfe für Vereine, selbstorganisierte Projekte und politische Initiativen versteht sich als praxisorientiertes Nachschlagewerk für alle Gruppen und Initiativen, die nach neuen Finanzierungswegen zur Verwirklichung ihrer Projektideen suchen.
Mehr als 230 Stiftungen und Förderquellen werden portraitiert und umfangreiche Tipps zu Fördermöglichkeiten in den Bereichen Bildung, Jugend, Arbeit, Soziales, Migration, Entwicklungspolitik, Antifaschismus, Integration, Wohnen, Kultur, Frauen, Globalisierungskritik und Umwelt geboten. Die umfassenden Hinweise auf Förder‑, Beratungs- und Informationsmöglichkeiten machen die Broschüre zu einem kompetenten Wegweiser durch den Förderdschungel.

Netzwerk Selbsthilfe e.V., 10. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage 2009, 172 Seiten, 18 Euro plus Porto + Verpackung.
 
Kultur und Beteiligung
Über drei Millionen Menschen engagieren sich nach Angaben des Freiwilligensurveys 2004 bundesweit in Chören und Orchestern, in soziokulturellen Zentren, Literaturgesellschaften, Kunstvereinen oder Theaterwerkstätten. Kulturelles Leben in Deutschland ist in seiner Breite und Vielfalt ohne das Engagement der zahlreichen Bürger/innen nicht denkbar. Kerstin Hübner, Referentin für Freiwilligendienste/Bürgerschaftliches Engagement bei der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V., beschreibt in ihrem Gastbeitrag Kultur und Beteiligung – Teilhabe durch Kulturarbeit, Kulturengagement und kultureller Bildung die Herausforderungen, die sich an eine beteiligungsfreundliche Kulturarbeit stellen und erläutert, wie die Potenziale kultureller Beteiligung im Rahmen der Kulturarbeit stärker aktiviert und genutzt werden können. Denn: Immer dort, wo freiwillige Mitarbeiter/innen aktiv sind, werden Kultureinrichtungen und deren Angebote im öffentlichen Bewusstsein zumeist viel besser wahr- und angenommen.

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Neue Arbeitshilfe: Mit Kunst und Kultur Schule gestalten
Die Erkenntnis, dass Teilhabevoraussetzungen für Kinder und Jugendliche sowohl bzgl. individueller Förderung, als auch hinsichtlich struktureller Sicherung reflektiert werden müssen, hat in der Schule und in der Kinder- und Jugendkulturarbeit zu dem Interesse geführt, bisher unverbundene Arbeitsansätze –ganz im Sinne einer Kultur des Aufwachsens – stärker aufeinander zu beziehen und damit Jugendlichen und Kindern verbesserte Ausgangsbedingungen für eine gelungene Bildungsbiografie und die Entwicklung ihrer Persönlichkeit zu bieten.

Das Ziel eines ganzheitlichen Bildungskonzepts setzt daher zum einen qualifizierte Partnerschaften von Kultur und Schule voraus. Hierfür wurde in den vergangenen Jahren Gelingensbedingungen und Qualitätskriterien erarbeitet. Zum anderen verlangt es Schulen, zu deren Selbstverständnis und Möglichkeiten es gehört, die ästhetisch-künstlerische Dimension in allen Bereichen des Schulalltags in ihrer Kommunikations- und Entwicklungsqualität zu integrieren.

Ziel kultureller Schulentwicklung ist es, eine teilhabegerechte Kultur innerhalb der Gemeinschaft einer Schule umzusetzen. Eine Schule, die ein kulturelles Profil wirksam umsetzt, fördert mit stärkenorientiertem Blick die Kreativität, Lernfreude und individuelle Kompetenzentwicklung ihrer SchülerInnen. Sie befähigt sie zu einer aktiven gesellschaftlichen Beteiligung und setzt diese selbst in der Gestaltung ihrer Schulkultur um. Sie ist vernetzt im Stadtteil und in der Kommune und kooperiert eng mit außerschulischen Kunst- und Kultureinrichtungen sowie mit KulturpädagogenInnen, KünstlerInnen und KulturmanagerInnen.

Die Textsammlung Mit Kunst und Kultur Schule gestalten stellt Überlegungen und Impulse aus dem Modellprojekt vor und führt bestehende Instrumente der BKJ unter der Perspektive einer kulturellen Schulentwicklung zusammen. Einführend werden unter dem Stichwort "Kultur lernen" – ausgehend von der gesellschaftlichen Verortung von Schule und ihrem Bildungsauftrag – bildungs- und gesellschaftspolitische Entwicklungen sowie Ansatzpunkte für das Verfahren einer kulturellen Schulentwicklung reflektiert.
 
 Download: Broschüre zum kostenlosen Download (pdf, 5.08 MByte KByte)

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Kunst und Zivilgesellschaft – Modelle und neue Wege
Kunst kann einen Diskussionsraum bieten fern von politischen, ökonomischen oder institutionellen Strukturen. Doch wie kann Kunst, die sich in der öffentlichen Wahrnehmung zum Großteil dem globalen Kunstmarkt und Kunstzirkus zwischen Spekulation und Spektakel ausgeliefert hat, die Zivilgesellschaft und das Gemeinwesen fördern?
Dr. Sigrid Pawelke, Performance- und Kunsthistorikerin am Pariser Centre D’Art en Mouvement, skizziert in ihrem Gastbeitrag Kunst und Zivilgesellschaft – Modelle und neue Wege in historischer Perspektive das etablierte Zusammenspiel zwischen Kunst und Gesellschaft. Sie stellt Formen und Modelle von partizipatorischer Kunstpraxis vor, die Bürgerinnen und Bürgern ein aktives Engagement im Entstehungsprozess von Kunst ermöglichen und zeigt am Beispiel des europäischen Kunst-Programms »Neue Auftraggeber« exemplarisch auf, wie hochwertige Kunstprojekte mit gesellschaftlichen Anliegen gemeinsam von Bürger/innen, Kurator/innen und Künstler/innen gestaltet werden können.

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Zivilgesellschaftliche Akteure in der Kulturpolitik
Welche Wirkungen haben zivilgesellschaftliche Akteure auf die Kulturpolitik der Kommunen, der Länder, des Bundes und Europas?
In den letzten Jahren haben sich immer mehr Kulturparlamente, Kulturräte, Kulturnetze und Verbände gegründet. Sie sind nicht Lobby einzelner Sparten oder Kultureinrichtungen, sondern haben das ganze Feld oder mindestens größere Teile der Kulturpolitik im Blick. Zu diesem Thema fand 2007 in Loccum ein kulturpolitisches Kolloquium statt. Die Beiträge der Tagung sind nun als Publikation erschienen.

Kulturparlamente, Kulturnetze, Verbände: Zivilgesellschaftliche Akteure in der Kulturpolitik. 52. Loccumer Kulturpolitisches Kolloquium. Loccumer Protokoll 06/07, Rehburg-Loccum 2008, 168 S., 12,00 Euro
ISBN 978-3-8172-0607-0


 Protokoll im Online-Shop bestellen
 
Partizipation im Kulturbereich
Welche Einfluss- und Mitgestaltungsmöglichkeiten haben engagementbereite Menschen im Kulturbereich? In welcher Form können sie mitreden, mitmachen, mitgestalten oder mitentscheiden?
Die Publikation Partizipation im Kulturbereich liefert einen Überblick über Anforderungen, Verbreitung und Formen des bürgerschaftlichen Engagements im Feld der Kultur. Am Beispiel Hamburger Kulturprojekte werden die Qualität aber auch die Defizite bei der Beteiligung freiwillig Engagierter deutlich.

Martin Elbl: kultur.macht.partizipation – Freiwilliges Engagement und seine Einbindung am Beispiel von Hamburger Kulturinstitutionen und -projekten. mitarbeiten.skript Nr. 03, Verlag Stiftung MITARBEIT, Bonn 2009, 34 S., 5,00 Euro, ISBN 978-3-941143-03-6
 
Ehrenamt im Kulturbetrieb
Bundesweit sind mehrere Millionen Menschen ehrenamtlich tätig; viele davon bringen sich aktiv in den Kulturbereich ein. Diese in ihrer Arbeit zu unterstützen, ist Ziel der Broschüre „Ehrenamt im Kulturbetrieb – Ein Leitfaden von A bis Z“, herausgegeben vom Landesmuseum in Koblenz und finanziert vom Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung, Forschung und Kultur.

Von A wie „Abgabepflichten“ und „Ausländersteuer“, über „GEMA“, „Öffentlichkeitsarbeit“ oder „Sponsoring“, bis zu „Urheberrecht“ und „Zweckbetrieb“ werden wesentliche Fragen aus dem Veranstaltungsmanagement behandelt. Aber auch auf ehrenamtspezifische Fragen, wie “Anerkennung“, „Ehrenamtliche gewinnen und fördern“, „Motivation“ oder „Versicherung“, werden in den über achtzig Stichworten Antworten gegeben. Die Broschüre ist daher nicht nur für die ehrenamtlich Aktiven, sondern auch für ihre Trägerorganisationen und Vereinsvorstände interessant. Dem Autor Stephan Bock vom Kulturbüro Rheinland-Pfalz in Koblenz gelang es, Verwaltungs- und Gesetzesdeutsch auch für den Laien verständlich zu machen. Der Anhang enthält wichtige Musterformulare, wie „Vereinssatzung“ oder „Spendenbescheinigung“, und eine umfangreiche Adressensammlung.

Nachdem die Ende 2004 erschienene und mittlerweile ausverkaufte Broschüre weiterhin sehr nachgefragt ist, hat das Kulturbüro Rheinland-Pfalz den Leitfaden als PDF ins Internet gestellt.

 Interessenten können sich die Broschüre hier herunterladen
 
Erinnerungskulturen und Geschichtspolitik - Jahrbuch Kulturpolitik 2009 erschienen
Pünktlich zum 5. Kulturpolitischen Bundeskongress ist die neunte Ausgabe des »Jahrbuchs für Kulturpolitik« erschienen. Der Band versammelt wieder zahlreiche Beiträge kompetenter und prominenter AutorInnen. Neben den 52 Beiträgen zum Thema »Erinnerungskulturen und Geschichtspolitik« enthält das Jahrbuch einen längeren Beitrag zur Kultur- und Kreativitätswirtschaft in Deutschland von Michael Söndermann, Christoph Backes, Olaf Arndt und Daniel Brünink sowie – wie jedes Jahr – eine Chronik der kulturpolitischen und kulturellen Ereignisse im Jahr 2008 und die Bibliografie der kulturpolitischen Neuerscheinungen.

Institut für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft (Hrsg.) • Bonn / Essen: Klartext Verlag 2009 • 505 Seiten • 19,90 Euro • ISBN: 978-3-8375-0192-6

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Steuern und Abgaben bei Kulturveranstaltungen
Für viele Veranstaltungen zahlen die Organisatoren aus Unkenntnis zu hohe oder zu niedrige Abgaben. Der Ratgeber Steuern und Abgaben bei kulturveranstaltungen vermittelt die rechtlichen Kenntnisse, um vorhandene Gestaltungsspielräume zu nutzen. Er hilft ehrenamtlichen Mitarbeitern und Profis, die richtigen Entscheidungen zu treffen - im Spannungsfeld zwischen gesetzlicher Abgabepflicht und dem Interesse an möglichst geringen Belastungen.

Kurz und prägnant werden die Grundlagen zu GEMA, KSK, Sponsering und zur Besteuerung ausländischer Künstler bzw. Sportler (der sog. Ausländersteuer) in allgemeinverständlicher Weise erläutert. Anschauliche Beispiele bieten Lösungsansätze.

Die zahlreichen Praxistipps, Hinweise auf Einsparpotentiale, amtliche Vordrucke, Tarifübersichten und Informationsquellen machen den Ratgeber zu einer großen Hilfe - geschrieben aus der Praxis für die Praxis.

106 Seiten, Paperback, 2009, ISBN 9783837038729, 9,80 Euro (bei Bestellung über die LAG Soziokultur Niedersachsen 6 Euro, solange der Vorrat reicht)

LAG Soziokultur Niedersachsen | Lister Meile 27 | 30161 Hannover
Tel. 05 11-9 09 040 | Fax 05 11-59 09 0440 | E-Mail: lags@soziokultur-niedersachsen.de

 
pocket Kultur
Ob durch Kunst, Sprache, Tradition oder Mode - so vielfältig wie Kultur in der Gesellschaft zum Vorschein kommt, so informativ ist diese Pocket-Ausgabe.
Neben dem Lexikonteil mit wichtigen Begriffen aus Kultur und Gesellschaft bietet Pocket Kultur mehr: In Interviews kommen Kulturschaffende zu Wort. Artikel und Grafiken erklären Hintergründe zu kulturellen Spezialthemen. Ein "Kulturkompass" mit nützlichen Adressen und Links rundet das kleine Lexikon ab. Alles in allem ein "Batzen Kulturgut" im praktischen Hosentaschenformat!

pocket Nr. 06, Bundeszentrale für politsche Bildung, 2008, ISBN 978-3-89331-889-6

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Kulturpolitik von A bis Z
Druckfrisch liegt das von Olaf Schwenke u.a. herausgegebene Nachschlagewerk "Kulturpolitik von A-Z" vor.
Darin findet man Soziokultur:
Es gibt Definitionen zu "Soziokultur" und ihre Abwandlungen in vielerlei Zusammenhang, z.B. unter Subkultur, Laienkultur, Breitenkultur, "Soziokulturelle Zentren" und "Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren" sowie zur "Wiepersdorfer Erklärung".
Die Begriffe werden kurz und fasslich auf den Punkt gebracht. Insofern ein gutes Arbeitsmaterial, gerade auch für die Arbeit mit NeueinsteigerInnen.

Das Buch kann zum Preis von 15 Euro beim Siebenhaarverlag bestellt werden. (ISBN 13:978-3-936962-41-3)
 
Demografischer Wandel und Kultur - Veränderungen im Kulturangebot und der Kulturnachfrage
Das Buch beschäftigt sich mit den Folgen des demografischen Wandels für Kultur, Kulturpolitik und Kulturmanagement und zeigt Chancen für die Zukunft auf. Es werden grundlegende aktuelle Entwicklungen im Spannungsfeld zwischen Demografie und Kultur sowie damit einhergehende Herausforderungen für die Kultur und die Kultureinrichtungen thematisiert.

Andreas Hausmann / Jana Körner (Hrsg.): Demografischer Wandel und Kultur. Veränderungen im Kulturangebot und der Kulturnachfrage.
VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2009, 230 S., ISBN 978-3-531-15857-0, 29,90 Euro.

 
Europäisches Handbuch zu Kreativität und Kulturteilhabe im Alter
Der Sammelband "Cultural Participation and Creativity in Later Life. A European Manual" beschreibt in 18 Beiträgen ein Panorama der vielfältigen Ansätze in der Kulturarbeit für, mit und von älteren Menschen in Europa.

Almuth Fricke / Sylvia Dow (eds.): Cultural Participation and Creativity in Later Life. A European Manual.
kopaed Verlag. Reihe "Kulturelle Bildung", Vol. 14., München 2009, 184 p., ISBN 978-3-86736-314-3, 16,80 Euro

 
Visionen für Generationen: Kommunale Strategien im demografischen Wandel aus kultureller Perspektive
Dass wir in Deutschland - wie in den meisten europäischen Ländern - „älter, bunter und weniger“ werden, ist im Bewusstsein der meisten verantwortlichen Akteure angekommen. Dies gilt für Kommunen, die sich fragen müssen, wie ihre Zukunft auf lange Frist aussieht und wie sie die unausweichlichen Entwicklungen des „älter, bunter und (meist) weniger“ gestalten können. Es betrifft aber auch die Künste und ihre Akteure im Kulturbetrieb, deren Aktionsfelder und Märkte durch den demografischen Wandel stark beeinflusst werden.

Wo und wie können Künste, Kultur und Kulturarbeit ihren systematischen Ort in den kommunalen und regionalen Strategien zur Zukunftsentwicklung unter den Bedingungen des demografischen Wandels bestimmen und gewinnen?

Hier setzte die Fachtagung an, die das Institut für Bildung und Kultur, Remscheid, zusammen mit der Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel am 25. und 26. August 2008 veranstaltete. Dieser Band versammelt die Beiträge dieser Tagung. Praktische Beispiele sowie theoretische und politische Überlegungen geben Auskunft über Stand und Perspektiven der Entwicklung.

Wolfenbütteler Akademie-Texte Band 38, hrsg. von Karl Ermert, Almuth Fricke, Wolfenbüttel 2009, 148 S., ISBN 978-3-929622-38-6, 11,80 €.

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Zwischen Kunst und Gesellschaft - Zur Zukunft soziokultureller Arbeit
Dokumentation der Tagung "Zwischen Kunst und Gesellschaft - Zur Zukunft soziokultureller Arbeit" der Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel e. V. vom 23. bis 24. Juni 2008 in Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur Niedersachsen e. V. und der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V.

Historisch stand "Soziokultur" als Begriff in der alten Bundesrepublik für die kulturtheoretischen und kulturpolitischen Neuerungen seit dem Ende der 1960er Jahre: Künste und Kulturbetrieb sollten aus ihrem Elfenbeinturm heraus kommen und sich auch den gesellschaftlichen Wirklichkeiten jenseits des Bildungsbürgertums stellen. "Kultur für alle" (H. Hoffmann) und "Kultur von allen" waren die Slogans, die für die neue Auffassung von Künsten und Kultur standen. Grundsätzlich allen Menschen sollte der Zugang zur kulturellen Teilhabe offen stehen, als Rezipienten ebenso wie als Produzenten. "Heute sind soziokulturelle Zentren ein fester Bestandteil der kulturellen Infrastruktur in Deutschland", sagt der Bericht der Bundestagsenquetekommission "Kultur in Deutschland" von 2007. Das trifft zu. Erfolg und Stellenwert soziokultureller Arbeit und soziokultureller Zentren, zumal in Zeiten des demographischen Wandels, sind unbestreitbar. Selbst die Traditionsstätten des Kulturbetriebes übernehmen inzwischen soziokulturelle Denkansätze. Aber zwischen der prinzipiellen politischen Anerkennung der Arbeit und der praktischen Unterstützung der Zentren durch die öffentliche Hand bestehen
eklatante Widersprüche, wie schon immer. Die Frage bleibt, wie viel der Gesellschaft die Arbeit der soziokulturellen Zentren wert ist. Die Situation fordert dazu heraus, die konzeptionelle und die kulturpolitische Diskussion neu zu führen. Das wurde auf der Tagung getan, deren Dokumentation mit diesem Band vorliegt.

Zwischen Kunst und Gesellschaft - Zur Zukunft soziokultureller Arbeit | Gerd Dallmann, Karl Ermert (Hrsg.) | 112 Seiten, DIN A5, ISBN 978-3-929622-36-2 | Preis: 9,80 EUR

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Das Förderbuch Thüringen 2009, 19. Ausgabe
Der Wegweiser des Thüringer Institut für Akademische Weiterbildung e.V. für Fördermittel, das Nachschlagewerk für alle Fördermittelsuchenden, ist in der 19. Ausgabe ab dem 15.03.09 lieferbar. Auf 700 Seiten finden Sie über 310 Förderprogramme mit allen Fördermöglichkeiten, zweckmäßig strukturiert - alle Programme des Freistaates Thüringen, die wichtigsten Bundesprogramme und ausgewählte EU-Programme. Ein wesentlicher Schwerpunkt ist in diesem Jahr das Gesetz zur Neuausrichtung der Arbeitsmarktpolitik, das im Dezember 2008 beschlossen und seit 1. Januar 2009 gültig ist. Der Anhang des Buches enthält ein umfangreiches Adress-, Abkürzungs-, Begriffs- und Literaturverzeichnis u. a. m.
Die kontinuierliche Überarbeitung bzw. Aktualisierung der Programme erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den mittelausreichenden Ministerien, Institutionen und Banken.

ISBN 978-3-934822-74-0, Preis 19,- €

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„Kursbuch Kulturförderung“
Fast 12 Jahre nach der letzten Auflage haben die Jugendkunstschulverbände LKD und BJKE und das Paritätische Jugendwerk jetzt eine vollständig überarbeitete Neuausgabe des „Kursbuchs Kulturförderung“ vorgelegt. Der Finanzierungsleitfaden hält sich an bewährte Muster und stellt nach allgemeiner Einleitung (Ratgeberteil) die Fördermöglichkeiten der Städte, der Länder, des Bundes und auf Europa-Ebene vor.

Über 350 Förderkontakte (nach Angaben der Herausgeber) werden vorgestellt, allein 200 Seiten sind den 16 Bundesländern gewidmet, ein eigenes Kapitel (von Helle Becker) stellt die Europaförderung vor, womit die beiden Schwerpunkte der Ausgabe benannt sind. Das Kursbuch versteht sich als Ratgeber und Orientierungshilfe in förderrechtlichen Fragen, als Internetwegweiser (mit offener Linkliste für eigene Notizen) und versucht Elemente des Berichtswesens (Struktur- und Ländervergleich mit Fokus auf Musikschulen, Jugendkunstschulen, Soziokulturellen Zentren) mit einer Fülle aktueller Förderinformationen zu verknüpfen. Alle Abschnitte schließen mit Kontaktadressen für einschlägige Fachberatung und Hintergrundinformationen.

Das Kursbuch Kulturförderung (320 Seiten, ISBN 3-931949-36-2) kann für 20 Euro zzgl. Versand bei den Herausgebern und beim LKD-Verlag (Tel. 02303-69324, Fax 02303-65057, E-Mail lkd-verlag@lkd-nrw.de) bestellt werden und ist im Buchhandel erhältlich.
 
 
 
 
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