creole - Wettbewerb für globale Musik
Creole ist ein pyramidal aufgebauter bundesweiter Wettbewerb für aktuelle Musikprojekte und Bands, die sich in ihrer Musik der Grenzüberschreitung, der transkulturellen Verknüpfung widmen.Träger dieses Wettbewerbs ist die Arbeitsgemeinschaft creole – Wettbewerb für globale Musik, ein Netzwerk namhafter, erfahrener Veranstalter, Verlage, Verbände und Labels. Ziel ist es, die professionelle Weltmusik-Szene in Deutschland kontinuierlich zu fördern, bundesweit zu vernetzen und zu promoten.
In sieben Regionen Deutschlands werden jeweils drei creole-Preise vergeben, die Gewinner der regionalen Wettbewerbe dürfen am Bundeswettbewerb teilnehmen. Die Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur Thüringen ist Mitausrichterin des Regionalwettbewerbs creole-Mitteldeutschland.
zum creole-Bundeswettbewerbcreole – Weltmusik aus Mitteldeutschland 2010
Wie ein Zeremonien-Meister zog Akki Schulz und seine Band Akkitation Arkestra die Jury in seinen Bann. Lustvolle Improvisationen und weltmusikalische Phantasien wurden im perfekten Zusammenspiel zu einem inspirierenden groovigen Feuerwerk.
Das Lao Xao Trio begeisterte die Jury mit ihrem Zusammenspiel der außergewöhnlichen Stimme von Sängerin Khanh Nguyen und ihren virtuosen Musikern, die experimentell und dynamisch eine Brücke zwischen den Welten bauen und den "creole"-Gedanken auf den Punkt bringen.
creole – Weltmusik aus Mitteldeutschland 2008
Am 31. Oktober und 01. November 2009 fanden zwei spannende Wettbewerbsabende mit zehn Bands um die creole – Weltmusik aus Mitteldeutschland im Kassablanca in Jena statt.Die Lokalmatadoren lagen am Ende vorn, gemeinsam mit den weit gereisten Dresdnern: Feindrehstar aus Jena und LuaMar aus Dresden heißen die beiden Sieger im Wettbewerb um die creole – Weltmusik aus Mitteldeutschland. Die Gewinner erhalten die mit je 2.000 Euro dotierten Preise sowie eine Einladung für den bundesweiten Wettbewerb creole – Weltmusik aus Deutschland, zu dem auch die Gewinner aus den anderen sieben Regionalwettbewerben im September 2009 in Berlin aufspielen werden.
In der Begründung der Jury überzeugten Feindrehstar durch mitreißenden Groove auf hohem musikalischem Niveau. Das schwer jazzige Oktett aus Jena filtert aus aller Musik, derer es habhaft werden kann, gnadenlos die Essenzen heraus, die ihm schmackhaft erscheinen. Daraus kochen sie dann ihr eigenes Süppchen. Heraus kommt ein Sound, den sie ganz einfach mit HipHop-Jazz-House-Funk-Worldmusic beschreiben. Oder, ganz knackig auf den Punkt gebracht: „Human Jazzhop Palim – organic live pogo with modern technical hip-hop and house roots”. Alles klar? Sie lassen auch die Bezeichnung "Krautclub" gelten. Egal. Das Ganze geht einfach los. Das hat Groove und Feeling und jede Menge jazziger Ecken und Kanten, die hängen bleiben. Feindrehstar versprechen kein abgehobenes Kunsterlebnis, dafür ordentlich Rambazamba: "Bühne frei – Ohren richtig auf – Manege heiß – Publikum los und ab dafür!"
Mit ihrem geheimnisvollen Brasiliengroove bestachen LuaMar die Jury durch herausragende Virtuosität und ihr herausragendes musikalisches Konzept. Ein geradezu klassisches Duo: Bestens geschulter klassischer Gitarrist begleitet brillante Sängerin. Silvio Schneider (bekannt unter anderem vom Gitarrenduo Nassler & Schneider) und Katharina Ahlrichs gehen eine fast symbiotische Beziehung ein, wenn sie ihre verführerischen, mitreißenden, brasilianischen Songs intonieren. Es ist die Magie von Sonne und Strand, Verführung und Leidenschaft. Es ist der Rhythmus von Bossa Nova und Samba, der einen einfach mitnimmt. Katharina Ahlrichs weiß und fühlt sehr genau, was sie da singt, sie hat zwei Jahre in Brasilien gelebt und spricht fließend portugiesisch. Teilweise singt sie auch deutsche Texte – eine durchaus eigenwillige Mischung von exotischem Reiz. 
creole – Weltmusik aus Mitteldeutschland 2007

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