Schule trifft Kultur - Die Entstehung einer langjährigen Beziehung
Eine Zusammenarbeit von Kunst und Schule findet momentan in Deutschland nur punktuell statt und ist neben finanziellen, personellen, zeitlichen und räumlichen Vorraussetzungen vom Idealismus einzelner Lehrer und Künstler abhängig. Neben den bereits genannten Punkten ist auch von einer sozialen Begrenztheit auszugehen, die dringend aufgesprengt werden muss und grundsätzlich Partizipationsmöglichkeiten für alle Schüler bereit hält, ja sogar, Kindern und Jugendlichen, in deren Elternhaus Kunst und Kultur eine nachgeordnete Rolle spielt, gezielt kulturuell fordern und fördern. Die Begegnung von Kunst und Schule sollte für alle Beteiligte als Herausforderung verstanden werden, die für beide Seiten neue Erfahrungen und Erkennntnisse bereit hält, die weit über ein "Zusatzangebot" hinauszielen.
Orientierungshilfe bei einer Neudefinition des Verhältnisses von Schule und Kunstschaffenden könnte das englische Programm "Creative Partnerships" bieten, das seit 2002 besteht. Dieses vom Art Council England durchgeführte Programm konzentriert sich auf die "most deprived communitites in England". Das heißtl die Zielrichtung liegt darin, jenen Jugendlichen neue Anregungen und Efahrungen zu vermitteln, die von zu Hause aus kaum einen Zugang zu Kunst und Kultur haben. Grundlage dieser Zielsetzung ist eine auf Kontinuität angelegte Partnerschaft von Künstlern und Schule. Die Künstler sollen ihre Sichtweisen in die Schule einbringen. Das kann und soll zu einer Herausforderung für die Jugendlichen aber auch für die Lehrerschaft werden. Ebenso werden die Perspektiven und die Erfahrungswelt der Kunstschaffenden verändert. Schüler, Lehrer und Künstler befruchten sich wechselseitig.
Umfragen an Schulen, die mit dem Programm arbeiten, haben ergeben, dass sich die schulischen Leistungen der Jugendlichen in allen Fächern signifikant verbessert haben.
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Orientierungshilfe bei einer Neudefinition des Verhältnisses von Schule und Kunstschaffenden könnte das englische Programm "Creative Partnerships" bieten, das seit 2002 besteht. Dieses vom Art Council England durchgeführte Programm konzentriert sich auf die "most deprived communitites in England". Das heißtl die Zielrichtung liegt darin, jenen Jugendlichen neue Anregungen und Efahrungen zu vermitteln, die von zu Hause aus kaum einen Zugang zu Kunst und Kultur haben. Grundlage dieser Zielsetzung ist eine auf Kontinuität angelegte Partnerschaft von Künstlern und Schule. Die Künstler sollen ihre Sichtweisen in die Schule einbringen. Das kann und soll zu einer Herausforderung für die Jugendlichen aber auch für die Lehrerschaft werden. Ebenso werden die Perspektiven und die Erfahrungswelt der Kunstschaffenden verändert. Schüler, Lehrer und Künstler befruchten sich wechselseitig.
Umfragen an Schulen, die mit dem Programm arbeiten, haben ergeben, dass sich die schulischen Leistungen der Jugendlichen in allen Fächern signifikant verbessert haben.
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