creole 2007 - 1. Bundeswettbewerb für Weltmusik
In einer bisher nie dagewesenen Form öffnet der Wettbewerb creole 2007 einen umfassenden Blick auf einen bisher blinden Fleck der reichen musikalischen Festivallandschaft Deutschlands: gut 500 professionelle Bands, die sich mit Klängen regionaler und ethnischer Musikkulturen befassen, haben sich bundesweit beteiligt. Die 21 Besten sind nun zu Gast in Nordrhein-Westfalen, um die „creole 2007 – Preis für Weltmusik aus Deutschland“ zu erringen. Sie alle bilden die kulturelle Diversität Deutschlands in beeindruckender Weise
quantitativ und qualitativ ab.
Nominiert aus dem Regionalwettbewerb "creole Mitteldeutschland" waren die Bands: Ulman, Niniwe und Marammè.
creole 2007 widmet sich damit zum ersten Mal systematisch den hier in Deutschland lebenden Musikerinnen und Musikern mit multiethnischen Biografien, mit globalem Bewusstsein und europäischer Identität und leistet damit einen Beitrag zur Völkerverständigung und Integration.
Stattfinden wird der 1. Wettbewerb vom 17.-20.05.2007 in der „Interkulturellen Modellstadt“ und „Musikstadt“ Dortmund im "domicil".
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quantitativ und qualitativ ab.
Nominiert aus dem Regionalwettbewerb "creole Mitteldeutschland" waren die Bands: Ulman, Niniwe und Marammè.
creole 2007 widmet sich damit zum ersten Mal systematisch den hier in Deutschland lebenden Musikerinnen und Musikern mit multiethnischen Biografien, mit globalem Bewusstsein und europäischer Identität und leistet damit einen Beitrag zur Völkerverständigung und Integration.
Stattfinden wird der 1. Wettbewerb vom 17.-20.05.2007 in der „Interkulturellen Modellstadt“ und „Musikstadt“ Dortmund im "domicil".
mehr ...Preisträger >>creole - Mitteldeutschland 2007<<
Marammè (Dresden)
Ein Ausflug in die italienische Renaissance. In der satten Sonne Süditaliens treffen sich barocke Eleganz und ländlicher Folk, es entstehen Tarantelle, Tammuriate und Pizzica. Eine ungeheuer kunstreiche Musik voller historischer und geographischer Authentizität. Das Sextett setzt sich paritätisch aus je drei deutschen und italienischen MusikerInnen zusammen. Ihre erste CD heißt „Frate Nunzio“, sie enthält ein Dutzend Lieder in sizilianischem, apulischem und neapolitanischem Dialekt.
Musik, die ein ganzes Zeitalter wieder auferstehen lässt.
Niniwe (Weimar)
Vier bezaubernde junge Damen aus der Klassikerstadt. Sie singen ganz ohne instrumentale Begleitung, a capella also. Dabei muss man keineswegs an Herren in Fräcken mit Thomaner – Vergangenheit denken; Niniwe mögen es deutlich lockerer. Ein Folklore-Ensemble im engeren Sinne sind sie freilich auch nicht: In Ihrem Repertoire verschmelzen Klassik, Pop, Jazz und Weltmusik. Erstaunlich, welche Vielfalt einem Musik offenbaren kann, die ausschließlich von vier Stimmen erzeugt wird. In den letzten Jahren sammelten sie weltweit Preise ein und spielten die wichtigsten Festivals der Sparte. Kenner prophezeien diesen jungen Damen eine große Zukunft.
Ulman (Leipzig/Halle)
Sie waren mal die shouting Stars der Szene. Als sie vor 10 Jahren blutjung ihr Debüt veröffentlichten, schauten die eingesessenen Kollegen recht verwundert drein. Selten war mit europäischer Folklore so herzerfrischend respektlos umgegangen (das Wort „Crossover“ stand damals lediglich für die Kreuzung aus Metal und HipHop), selten war so frisch und frei und dabei doch so virtuos nach vorne gespielt worden. 10 Jahre haben sie sich nun Zeit genommen für den Nachfolger. Sie haben sich weiter perfektioniert an ihren Instrumenten, ausgesprochen individuelle Musizierformen entwickelt. Zusammen klingt ihre gesamteuropäische Folklore-Melange noch immer herzerfrischend, stimmungsvoll und oft ein wenig lausbubenhaft.

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