Engagement lohnte sich
Auf ein sehr erfolgreiches Jahr schaut das DAS Jugendtheater zurück: Die 2009 in der Spielstätte im Hauptbahnhof angebotenen rund 220 Veranstaltungen wurden von 10 009 Zuschauern besucht. Wie Theaterleiterin Kathrin Schremb weiter mitteilt, stand die Produktion "Neue Punkte für das Sams" ganz oben in der Hitliste der Publikumsgunst, gefolgt von "... und morgen die ganze Welt" sowie "Schiller - ist er des Wahnsinns oder die wilden Jahre". Insgesamt konnten die Zuschauer über das Jahr verteilt 16 unterschiedliche Inszenierungen sehen. Doch das Jugendtheater hat neben dem Spielplan und seinen Ensembles ein kontinuierliches Theaterkurssystem, das wöchentlich ganzjährig stattfindet. 2009 liefen durchweg fünf altersspezifische Kurse. "Alle Kurse sind randvoll", konstatiert Kathrin Schremb, "momentan gibt es Wartelisten für Neuanmeldungen." Das Stellwerk-Team hofft, alle noch aufnehmen zu können. Rund 90 Spieler waren 2009 im Verein aktiv und setzten die Projekte mit Leidenschaft um.
Erstmals arbeitet das Jugendtheater 2010 mit einem Spielzeitmotto. Für die Stellwerker heißt die einende Klammer "Raus, damit ...": "Uns geht es in erster Linie, um eine Aufforderung zum Handeln, um mehr Mut, die eigenen Wege zu finden, Vertrauen in die eigenen Ideen zu entwickeln und einfach die richtigen Fragen zu stellen", erklärt Kathrin Schremb. Als erstes Großprojekt startet vom 26. März bis 1. April ein Kunst-Theater-Politikworkshop in Zusammenarbeit mit der LAG Spiel und Theater e.V., der Theaterfabrik Gera und dem Jugendtheater. 30 Jugendliche können sich thüringenweit derzeit für Utopia anmelden.
Zwei Inszenierungen sind in der Erarbeitung und werden in der zweiten Jahreshälfte ihre Premieren feiern: Die Komödie "Was ihr wollt" von Shakespeare in einer Bearbeitung von Regine Heintze, und Bernd Lange wird für das Jugendtheater einen Schlagerabend inszenieren, der die skurrilen Begegnungen von Passanten auf einem Bahnhof erzählt. Die Fassung dazu entwickelten Micheal Kliefert und Steffen Mensching.
Weiter in Planung ist ein Theateraustausch in Belgien, zu dem die Jugendlichen des Stellwerk-Ensembles im Sommer eingeladen worden sind. Präsentationen/Premieren der Kursarbeiten im Juni, Ferienangebote, Workshops und natürlich eine neue Weihnachtsinszenierung. Die laufenden Kurse sind weiterhin ein großer Bestandteil der Arbeit auch in diesem Jahr.
Frisch motiviert fühlen die Stellwerker sich aber auch durch das Votum des Weimarer Stadtrates über eine Unterstützung des Vereins bei den Kosten, die aus einer Mieterhöhung für die Spielstätte resultieren. Dankesworte aber adressiert Kathrin Schremb auch an all jene, welche die inhaltliche sowie die projektbezogene Arbeit des Vereins unterstützen. "Wir sind immer wieder auf Unterstützung auch zukünftig angewiesen", macht Kathrin Schremb sich keine Illusionen. Doch was das Team bislang erfahren habe, gebe frische Kraft und Energie.
TLZ | Weimar | 23.02.2010
D.A.S. JugendtheaterShakespeare und Schlager im Stellwerk
Entgegen anderslautenden Gerüchten hat Weimars Jugendtheater im Stellwerk nicht geschlossen. Nachdem der Stadtrat Ende 2009 beschloss, den Trägerverein künftig aus dem Kultur- statt aus dem Jugendhaushalt zu fördern und dabei zugleich für die von der Deutschen Bahn erhobene Mieterhöhung einstand, kann es seine Spielstätte behalten. In diese kamen nach Angaben des Theaters vergangenes Jahr exakt 10 009 Zuschauer. Das Rennen um die besten Besucherzahlen machten "Neue Punkte für das Sams", gefolgt von ". . . und morgen die ganze Welt" sowie "Schiller - ist er des Wahnsinns oder die wilden Jahre". Insgesamt wurden 16 unterschiedliche Inszenierungen angeboten.
Neben dem Spielplan läuft ein Theaterkurssystem sehr erfolgreich, in dem wöchentlich fünf altersspezifische Angebote stattfinden: Level Zwerge (ab 3 J.), Level Wild (ab 7), Level Cool (13 bis 16), Level 17plus (bis 27) und Level Impro (ab 16). Alle Kurse sind randvoll. Momentan gibt es Wartelisten für Neuanmeldungen. Rund 90 Spieler waren 2009 im Verein aktiv und setzten all die Projekte um.
Zum ersten Mal arbeitet das Theater 2010 mit einem Spielzeitmotto: "Raus, damit . . ." Laut Theaterleiterin Katrin Schremb geht es dabei "um eine Aufforderung zum Handeln, um mehr Mut für die eigenen Wege zu finden, Vertrauen in die eigenen Ideen zu entwickeln und einfach die richtigen Fragen zu stellen." Derzeit werden zwei neue Abende erarbeitet, die nach dem Sommer Premieren feiern: Regine Heintze inszeniert Shakespeares Komödie "Was ihr wollt", Bernd Lange einen Schlagerabend über skurrile Begegnungen von Passanten auf einem Bahnhof, neu entwickelt nach der Rudolstädter Revue "Höchste Eisenbahn AG" von Michael Kliefert und Steffen Mensching.
Erstes Projekt ist indes der Kunst-Theater-Politikworkshop "Utopia", den das Theater vom 26. März bis 1. April gemeinsam mit der LAG Spiel und Theater und der Theaterfabrik Gera in Weimar veranstaltet. Außerdem sind die Jugendlichen des Stellwerks im Sommer zum Theateraustausch nach Belgien eingeladen.
TA | Weimar | 23.02.2010
Neben dem Spielplan läuft ein Theaterkurssystem sehr erfolgreich, in dem wöchentlich fünf altersspezifische Angebote stattfinden: Level Zwerge (ab 3 J.), Level Wild (ab 7), Level Cool (13 bis 16), Level 17plus (bis 27) und Level Impro (ab 16). Alle Kurse sind randvoll. Momentan gibt es Wartelisten für Neuanmeldungen. Rund 90 Spieler waren 2009 im Verein aktiv und setzten all die Projekte um.
Zum ersten Mal arbeitet das Theater 2010 mit einem Spielzeitmotto: "Raus, damit . . ." Laut Theaterleiterin Katrin Schremb geht es dabei "um eine Aufforderung zum Handeln, um mehr Mut für die eigenen Wege zu finden, Vertrauen in die eigenen Ideen zu entwickeln und einfach die richtigen Fragen zu stellen." Derzeit werden zwei neue Abende erarbeitet, die nach dem Sommer Premieren feiern: Regine Heintze inszeniert Shakespeares Komödie "Was ihr wollt", Bernd Lange einen Schlagerabend über skurrile Begegnungen von Passanten auf einem Bahnhof, neu entwickelt nach der Rudolstädter Revue "Höchste Eisenbahn AG" von Michael Kliefert und Steffen Mensching.
Erstes Projekt ist indes der Kunst-Theater-Politikworkshop "Utopia", den das Theater vom 26. März bis 1. April gemeinsam mit der LAG Spiel und Theater und der Theaterfabrik Gera in Weimar veranstaltet. Außerdem sind die Jugendlichen des Stellwerks im Sommer zum Theateraustausch nach Belgien eingeladen.
TA | Weimar | 23.02.2010

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